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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 02.08.2017
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Internationale Großkonzerne und Banken machen es vor: Steuervermeidung und unehrliches Geschäftsgebaren sind fast gesellschaftsfähig geworden.  Auch im Friseurhandwerk.
Jeder dritte Friseursalon ein Kleinstunternehmen mit weniger als 17.500 €uro Jahresumsatz? Das wirft Fragen auf! Zudem ein knallharter Verdrängungswettbewerb, nicht immer fair und viele Unternehmen am Limit.
Das Unternehmen als Garant für einen auskömmlichen Lebensunterhalt ist oft eher Wunsch als Realität, der Griff in die (schwarze) Kasse als Notlösung vorprogrammiert?


Das gilt nicht nur für den Friseurmarkt, wir brauchen mehr

Ehrlichkeit

„Neue Geschäftsmodelle“ haben mit Billigpreisen und gängigen Werbeversprechen Kunden begeistert aber auch gewachsene Unternehmen zerstört.
Was ist das für eine Entwicklung, wenn stylische aber seelenlose Fillialunternehmen gewinnen und inhabergeführte Fachgeschäfte schließen müssen?
Warum werden die einigermaßen gesunden Betriebe regelmäßigen Prüfungen unterzogen während es bei Anderen heißt: "Prüfung wirtschaftlich nicht lohnenswert" ?


Der Ehrliche ist hier der Dumme!  Wir fordern Gleichberechtigung und

Fairness

Arbeit mit Liebe und Sorgfalt in hoher Qualität benötigen faire Handwerkerpreise um die, in diesem Beruf tätigen Menschen, leistungsgerecht zu entlohnen.  
Immer weniger Menschen haben gelernt  wie Preise durch Kalkulation zu Stande kommen.
Wer mit fairen und  ehrlichen Preisen arbeitet wird schon fast als Betrüger angesehen.


Ob der Leistungen des Handwerks und der Menschen die hier tätig sind fehlt uns eines: 

RESPEKT

Ja, es gibt auch zehn Euro Friseure und Haarschnitte sind auch für 4,99 € zu haben.
Früher gab es einen unlauteren Wettbewerb. Wer Leistungen durch Manipulation erschwinglicher machte wurde bestraft.
Früher gab es ein Rabattgesetz, maximal 20% waren erlaubt. Heute ist out wer keine 50% Rabatt geben kann.
Auch wenn wir eine Reihe von Gesetzen und Vorschriften sehen, diese werden mehr und mehr aufgeweicht und Verstöße nicht geahndet


Wir brauchen mehr

VERLÄSSLICHKEIT

Die derzeitige Schulpolitik ist dem Handwerk abträglich.
In einigen Bundesländern scheint die Akademisierung das einzige Ziel zu sein, Mittelstand, Handwerk sowie entsprechende Berufe scheint es kaum noch zu geben.
Grundlegendes Wissen wird zu wenig vermittelt, das betrifft die fortschreitende Digitalisierung aber auch das Wissen über Handel, Preise und Rabatte. 


Wir fordern eine Richtungsänderung - für brauchen eine in die Zukunft gerichtete 

Bildung

Menschen sind uns wichtig!
Es ist unsere Aufgabe Menschen ohne Rücksicht auf Stand, Herkunft oder Weltanschauung, mit Liebe und Sorgfalt zu verschönern.
Eine Eigenschaft ist uns dabei besonders hilfreich: das Einfühlungsvermögen. So können wir unser Gegenüber erspüren und unsere Tätigkeit typgerecht ausrichten.
In jüngster Zeit spüren wir aber immer deutlicher das Zerwürfnis und die Spaltung unserer Gesellschaft.
Die Menschen um uns herum diskutieren nicht mehr, sondern schlagen (verbal) auf einander ein. 
Viele Menschen verlieren sich in dieser neuen globalen Welt, suchen Sicherheit und Rückhalt.


Zu einem sozialen und friedlichen Miteinander brauchen Menschen

IDENTITÄT

Nicht zuletzt steckt unser Land inmitten vieler neuer Probleme.
Etliches haben wir durch sorglosen und konsumorientierten Umgang mit Menschen und Ressourcen selber dazu beigetragen. Wertschätzung und Menschlichkeit auf dem Abstellgleis?
Nicht alles ist den Menschen bewusst.


Es bedarf der Aufklärung und eines  Umdenken über Parteiengrenzen hinweg  in Richtung

NACHHALTIGKEIT

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