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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 19.07.2018

Ich bin wie ich bin

Selbstüberzeugung kann problematisch sein!


Viele Chefs kennen das: da haben Sie eine fachlich Top Mitarbeiterin, eigentlich müsste diese von morgens bis abends ausgebucht sein, die Realität sieht anders aus. Hingegen hat das Mädel mit dem Sie fachlich ab und zu hadern eine weit bessere Auslastung.

Die Erklärung ist einfach: Kunden kaufen halt nicht nur Frisuren, sondern auch emotionales Wohlbefinden. Das hängt von der Persönlichkeit der Friseurin ab. Wenn die „Chemie“ nicht stimmt, wird mit Sicherheit auch die Frisur nicht passen. Manchmal sind es auch nur kleine unbedeutende Details die stören. Von daher es ist wichtig, ständig an sich zu arbeiten, die eigene Leistung und das Erscheinungsbild zu hinterfragen und zu kontrollieren.

Dazu gehören auch Gestik, Rhetorik und die eigene Darstellung, Selbstpräsentation und natürlich fachliche und emotionale Kompetenz. Ich habe schon junge Mitarbeiterinnen erlebt, die im Nobelsalon im Jogginganzug zur Arbeit kamen. Das fällt auf, aber wie sieht es mit den Fingernägeln aus? Körper oder Mundgeruch? Auch Rauch ist für viele Kunden abschreckend.

Die Kundin kann Sie die ganze Zeit der Behandlung im Spiegel beobachten. Wie sieht es mit Körperhaltung und Gestik aus? Ist Ihr Arbeitswagen picobello sauber? Wissen Sie, dass Kunden Haare der vorherigen Kundin in Ihrer Rundbürste als ekelerregend empfinden?

Letztendlich muss Ihnen klar sein, dass Sie als Mitarbeiterin Mitverantwortung für das Unternehmen tragen. Möchten Sie gutes Geld verdienen, was im Friseur Handwerk auch möglich ist, müssen Sie dafür entsprechende Umsätze tätigen! Das hängt mit Ihrer fachlichen Kompetenz zusammen. Sie müssen bereit sein sich weiterzubilden, Neues zu wagen und dem Sicherheitsdenken alles richtig machen zu wollen, ein Schnippchen schlagen. Und Sie müssen der Kundin gefallen!!!

Den Chefs kommt die Aufgabe zu , klare Vorgaben zu machen, Mitarbeiter mitzunehmen, die Erfordernisse zu erklären, Möglichkeiten zur Weiterentwicklung zu bieten, beziehungsweise die Ergebnisse zu kontrollieren und regelmäßig zu besprechen.
Wobei Lob und Wertschätzung ein guter Motivationsfaktor sein können.

CHECK:
NO – GO’s - Dinge die NIEMALS gehen

  • Kundin nicht begrüßen
  • Kundin nicht mit Namen anreden – sich selber nicht vorstellen
  • Vor einer Beratung waschen / Behandlung beginnen
  • Kaugummi
  • Ohne zu fragen ins Haar der Kundin greifen
  • Sich selber – vor den Augen der Kundin - in die Haare fassen oder Frisur im Spiegel überprüfen
  • Kundin nicht ausreden lassen oder dazwischen quatschen
  • Private Probleme haben bei der Kundin nichts zu suchen
  • Körpergeruch – Alkoholfahne – Mundgeruch – Zigarettenqualm
  • Sitzen zu bleiben, wenn eine Kundin den Salon betritt oder verlässt
  • Feierabend: vor der Kundin den Salon zu verlassen
  • Im Beisein der Kundin, oder während der Behandlung, mit dem Handy telefonieren
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