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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 14.11.2018

Das Geld ist knapp

oder warum Schwarzarbeit so gefragt ist.  Gerade in Zeiten


nachlassender Konjunktur suchen Verbraucher Wege und Möglichkeiten Geld zu sparen, dies gilt auch für den Friseurbesuch. Also wird die Nachbarin angesprochen, oder auf direktem Weg eine Friseurin die man irgendwoher kennt.
Für viele Friseurinnen ist dieser Zusatzverdienst willkommen, ist der Tariflohn ohnehin nicht üppig. Woher auch? Bei durchschnittlichen 5,9 Kundinnen pro Tag und einer Vollkraft (Quelle: Wella Betriebsvergleich 2001) bleibt den Unternehmen kein großer finanzieller Spielraum.

Eine Friseurmeisterin verdient nach
- abgeschlossener 3jähriger Lehrzeit,
- 5 Gesellenjahren und
- erfolgreich bestandener Meisterprüfung
= 1.650,- € Brutto ( Tarif NRW)

Ein Straßenkehrer oder Müllmann verdient
- am ersten Tag seiner Tätigkeit,
- Schulabschluß nicht erforderlich,
= tariflich 1.590,-€ Mit Zulagen kommt er schnell auf rund 1.750,- € .

Die Mitarbeiter/ innen der Friseurbranche haben aber die gleichen Bedürfnisse und Ansprüche wie die Angehörigen anderer Berufsgruppen.Sie möchten nicht immer zurück oder abseits stehen. Ohne Nebentätigkeit ist dies aber kaum zu verwirklichen.

Dabei muß allen Beteiligten klar sein:
1. Die Löhne zahlt immer der Kunde!
Von Dumpingpreisen kann ein Unternehmer nur Dumpinglöhne bezahlen. Wer mehr verdienen will muß mehr Umsatz erwirtschaften. Das geht entweder über Menge oder Arbeitsqualität, die dann einen anderen Preis zur Folge hat

2. Der Nebenjob entzieht dem Unternehmen Arbeitskraft und Energie der Mitarbeiter, die Schwarzarbeit zusätzlich das Kapital, welches auch für bessere Lohnzahlungen verwandt werden könnte. Hier dreht sich die Sache im Kreise, - und viele fleißige Hände helfen das es so bleibt.

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