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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 16.11.2018

Ausreden...

Warum es mit dem Verkauf im Salon nicht klappt.


Die Zahlen sagen es immer wieder. Der Verkauf in den bundesdeutschen Salon‘s ist äußerst schlecht. Verkaufsprodukte stehen Monat für Monat in den Regalen und warten darauf an den Mann / die Frau gebracht zu werden. Gebundenes Kapital das unnötig Geld kostet, statt welches zu erwirtschaften.

Entschuldigungen für diese Misere finden sich genügend, manchmal werden sie sogar geglaubt. Zeit einmal kritisch darüber nachzudenken!

Ausrede:
Die Industrie ist schuld. Die hohen Listenpreise (im Vergleich zum Drogeriemarktpreis) sind die Ursache für zu hohe Verkaufspreise im Salon. Ob die Listenpreise wirklich so sein müssen wie derzeit, oder ob der Retailmarkt darüber subventioniert wird, ist eine Sache die hier nicht diskutiert werden soll.

Tatsache ist: Jeder Friseur kann durch gezielte größere Einkäufe den Listenpreis senken, teilweise (je nach Lieferant) auch halbieren.
Daraus dann ein gutes Preisangebot zu machen, sollte möglich sein.


Ausrede:
Die Kunden haben keinen Bedarf?
Wirklich? Pflegen Ihre Kunden die Haare nicht? Da irrt so mancher. Es lohnt sich mal über den Zaun zu schauen und Umsätze zu vergleichen.
Während ein Friseur ca. 3% bis  6% seines Umsatzes mit Verkaufsprodukten erwirtschaftet, sind es im Drogeriemarkt 40% des Umsatzes die mit Haarpflege getätigt werden, der offiziellen 'Nielsen Liste' kann man dies schwarz auf weiß entnehmen.

Das heißt aber auch: Jede Filiale von DM, Fuchs, KD oder wie sie alle heißen macht pro Jahr einen durchschnittlichen Gesamtumsatz von 1,972 Mio.Euro. Im Durchschnitt (manchmal auch mehr) 40% Umsatz mit Haarpflege bedeutet: Jede Drogeriemarkfiliale setzt pro Jahr rund 590.000 Euro mit Produkten um, die auch Sie verkaufen könnten. Warum tun Sie es nicht? Kein Bedarf bei Ihrem Publikum ?
Ausrede:
Die Leute haben kein Geld. Falsch! Noch nie war das Sparvermögen so hoch wie heute.

Das statistische Bundesamt vermeldet für das vergangene Jahr: Jeder Bundesbürger hat durchschnittlich 2000.- Euro mehr auf der hohen Kante als noch im Jahr zuvor. Die Menschen sind bereit, Geld auszugeben wenn sie eine vernünftige Gegenleistung dafür erhalten. Es gibt Firmen, Marken und Konzerne die vermelden Rekordumsätze. ( Auch Friseure!) Und es sind nicht immer nur die notwendigen Dinge die überdurchschnittlich gefragt, gesucht und gekauft werden.

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