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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 16.11.2018

Blond und schlecht bezahlt?

Die Medien zeigen ein sehr einseitiges Bild des Friseurberufes.


Im Blickpunkt sind schlechte Arbeitsbedingungen, Dumpinglöhne, Mitarbeiter die von ihrer Arbeit nicht leben können.  Das betrifft zumeist die Friseurbetriebe die im niedrigen Preisbereich arbeiten (10,-13,- €uro Salons) Das ist nicht die Normalität und jeder potentielle Auszubildende sollte sich im Vorfeld genau anschauen, mit wem er die kommenden Jahre ein (Ausbildungs)verhältnis eingehen will. Denn Jobs wo gut ausgebildet und bezahlt wird, gibt es auch!

Im Salonalltag ist der Wettbewerb härter geworden, so dass nur noch gute Fachkräfte in der Lage sind Spontankunden als  notwendige Stammkunden zu gewinnen und zu binden.

Schon bei der Auswahl der Mitarbeiter – insbesondere auch des Nachwuchses – werden die Weichen für die Zukunft eines Salons gestellt.

Fast-Friseur oder Konzeptsalon?

Billigsalons sind FAST Friseure ( Fast = schnell, ähnlich wie Fast-Food)

•             Leistung auf den Grundnutzen reduziert – Haare kürzen, fertig!

•             Keine feste Zielgruppe = Ziel ist einzig der Umsatz

•             Ergebnisorientiert – schneller Umsatz, Kosten sparen, kein Service

•             Selten spezielle Dienstleistungen wie Welle, hochstecken usw

•             Kein Treueverhalten von Kunden erwartet – wer kommt der kommt.

•             Kunden müssen gewisse Mängel tolerieren.

Um heute im Markt erfolgreich zu sein  und mehr als nur „Fast-Leistungen“ zu verkaufen  braucht der Friseur / die Friseurin:

•             Geschick und Fingerfertigkeit eines Feinmechanikers

•             Einfühlungsvermögen und soziale Kompetenz einer Sozialarbeiterin

•             Freundlichkeit und Dienstleistungsbereitschaft einer Servicekraft

•             Geschmack und Fachwissen einer Schönheitsberaterin

•             Grundwissen und Kenntnisse eines Chemiearbeiters

•             Wissen und Können eines Kaufmanns

Der Friseurberuf ist äußerst anspruchsvoll, bedarf ständiger Weiterbildung und Aktualisierung des eigenen Wissens.

Die Friseurbranche krankt (auch) an vielen Mitarbeitern die nicht in der Lage sind diesen Anforderungen gerecht zu werden. Deshalb sollte jeder Friseurunternehmer vorher überlegen welchen Nachwuchs er einstellt…. ebenso müssen junge Menschen schauen mit wem sie ein Ausbildungs-, oder Beschäftigungsverhältnis eingehen.

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