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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 15.02.2019

NRW Azubi-Ticket

Landesweit gültig


Verkehrsministerium und Verkehrsverbünde in NRW vereinbaren ein landesweit gültiges Azubi-Ticket
 
„Das landesweit gültige Ticket ist gerade in Regionen wichtig, durch die Verbundgrenzen laufen. Ausbildung darf nicht an Verbundgrenzen scheitern. Das landesweite Azubi-Ticket könnte es zum Beispiel Ausbildungssuchenden aus dem Ruhrgebiet erleichtern, einen Ausbildungsplatz in Westfalen anzunehmen“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst heute in Düsseldorf. Das landesweite Azubi-Ticket kann als Zuschlag auf Tickets erworben werden, die verbundweit in den Verkehrsverbünden Rhein-Ruhr (VRR), Rhein-Sieg (VRS), dem Aachener Verkehrsverbund (AVV) oder im Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) gültig sind. Für den Zuschlag auf das verbundweite Azubiticket zahlen Auszubildende 20 Euro im Monat. Bei den derzeit gültigen Preisen für verbundweite Tickets liegt der Gesamtpreis für das Azubi-Ticket bei maximal 82 Euro im Monat. Mit den Verkehrsverbünden wurde vereinbart, dass die verbundweiten Azubitickets und das landesweite Zuschlagticket bis Ende Juli 2023 nicht teurer werden. Das Land fördert das Zuschlagsticket 2019 mit zwei Millionen Euro. 2020 sind 4,9 Millionen Euro NRW-Fördermittel eingeplant. Voraussetzung für die Einführung des Azubi-Tickets als landesweit gültiges Zuschlagticket sind verbundweit gültige Azubi-Tickets in allen Verkehrsverbünden. Derzeit bieten der AVV,
der VRR und der VRS verbundweite Tickets an. Zum Start des neuen Ausbildungsjahres im August 2019 wird auch der NWL ein verbundweites Ticket anbieten. Dies haben das Verkehrsministerium und die Geschäftsführungen von NWL und Westfalentarif GmbH vereinbart. Das Land fördert das verbundweite Azubiticket in Westfalen mit 2,5 Millionen Euro in 2019 und mit 4 Millionen Euro in 2020. „Wir haben gemeinsam mit den Verbünden ein gutes Ergebnis hinbekommen. Herzlichen Dank an alle, die daran mitgearbeitet haben – die Verkehrsverbünde, Kammern und Verbände“, sagte Verkehrsminister Hendrik Wüst. Die Handwerkskammer begrüßt ausdrücklich die Einigung zur Einführung eines landesweiten Azubi-Tickets. „Alle Beteiligten setzen damit ein starkes Signal für die Attraktivität der beruflichen Ausbildung. Wir werden bei den Unternehmen für das landesweite Azubiticket werben“, sagte Handwerkspräsident Andreas Ehlert bei der Vorstellung der Einigung zum Azubi-Ticket heute. Arbeitgeber, die sich für eine Bezuschussung des Azubi-Tickets entscheiden, können das Ticket als Betriebsausgabe steuerlich geltend machen. Teilen sich Arbeitgeber und Auszubildende die Kosten für das landesweite Ticket je zur Hälfte, reduziert sich der Kostenanteil für Auszubildende auf maximal 41 Euro im Monat. Für ein verbundweites Ticket müssten Auszubildende bei einer Kostenteilung mit dem Arbeitgeber nicht mehr als 31 Euro im Monat zahlen.

Die Einigung auf die Rahmenbedingungen zur Einführung des landesweiten Azubi-Tickets steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien der Verkehrsverbünde. Die erforderlichen Gremienbeschlüsse von VRR, VRS, AVV sowie von NWL und der Westfalentarif GmbH sollen bis April 2019 erfolgen. Das nordrhein-westfälische Handwerk begrüßt die Einigung des Ministeriums für Verkehr und der Verkehrsverbünde über die Einführung eines landesweiten Azubi-Tickets. Der Präsident von Handwerk NRW, Andreas Ehlert, erklärte dazu: "Minister Hendrik Wüst und alle beteiligten Akteure setzen damit ein starkes Signal für die Attraktivität der beruflichen Bildung. Die jetzt gefundene Lösung ist ein guter Einstieg in attraktive Mobilitätsangebote für Auszubildende. Wir setzen darauf, dass dieses Angebot mittelfristig weiterentwickeln kann und dass viele Arbeitgeber die Möglichkeit nutzen, ihren Auszubildenden steuerbegünstigte Zuschüsse für das Azubi-Ticket zu zahlen. Wir begrüßen insbesondere, dass das Azubi-Ticket ein freiwilliges Angebot bleibt und dass es als Zusatzangebot zu bestehenden lokalen und verbundweiten Angeboten ausgestaltet wird. So haben die Auszubildenden künftig die Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Optionen."   Auch der Unternehmerverband Handwerk NRW (UVH) hatte sich für die Einführung des AzubiTickets eingesetzt und zuletzt in einer Resolution alle NRW-Verkehrsverbünde aufgefordert, den Weg für eine landesweite und verbundübergreifende Lösung im Sinne der Auszubildenden freizumachen.
 
Quelle: Unternehmerverband Handwerk NRW  
 
Mit freundlichen Grüßen
 
FRISEUR- UND KOSMETIKVERBAND  NORDRHEIN-WESTFALEN gez. Harald Esser            gez. Marc Ringel                              Verbandsvorsitzender  Geschäftsführer

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