Login momenten nicht vorhanden
Friseur-News Logo
Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 19.07.2018

Appell an Politik

Mehrwertsteuerprivileg für Kleinstunternehmer auf drei Jahre begrenzen


SPD unterstützt allgemeinverbindlichen Tarifvertrag

Appell an Politik: Mehrwertsteuerprivileg auf drei Jahre begrenzen

Meinungsaustausch zwischen SPD-Abgeordneten und Fachverband Friseur und Kosmetik

Zu einem turnusmäßigen Meinungsaustausch trafen sich Abgeordnete der SPD-Landtagsfraktion und Vertreter des Fachverbands Friseur und Kosmetik Baden-Württemberg (FFK). Dabei sicherten die SPD-Politiker dem FFK zu, dass sie seine Bemühungen unterstützen, den Abschluss eines allgemeinverbindlichen Tarifvertrags für das Friseurhandwerk zu erzielen. „Gute Arbeit muss auch fair entlohnt werden. Es darf kein Lohndumping im Friseurhandwerk geben. Deshalb brauchen wir für die Branche einen neuen, allgemeinverbindlichen Tarifvertrag“, so SPD-Landtagsabgeordneter Klaus Käppeler.

Weitere Themen des Gesprächs waren die mögliche Rückkehr der Friseurmesse an den Standort Stuttgart sowie die Kleinstunternehmerregelung bei der Umsatzsteuer, der zufolge Kleinstunternehmen bei einem Jahresumsatz von bis zu 17.500 Euro keine Umsatzsteuer zahlen müssen. Diese Regelung ist dem Friseurhandwerk ein Dorn im Auge. Der Landesgeschäftsführer des FFK Matthias Moser gab zu bedenken, "die Politik sollte ernsthaft erwägen, das Mehrwertsteuerprivileg auf drei Jahre zu begrenzen“. Denn leider führe dieses Privileg nach allen vorliegenden Erfahrungen nicht nur zu einem Qualitätsverlust im Friseurhandwerk und seiner Ausbildungsleistung,    sondern begünstige auch Verdrängungswettbewerb durch Schattenwirtschaft.

Obermeister Boris Aierstock merkte des Weiteren an, dass der Verwaltungsaufwand für kleine und mittelständische Betriebe auf ein verträgliches Maß reduziert werden müsse.

Teilnehmer des Gesprächs: Wirtschaftsstaatssekretär Peter Hofelich MdL, Klaus Käppeler MdL, Hans-Peter Storz MdL, Matthias Moser, Landesgeschäftsführer des FFK, Dirk Reisacher, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Soziales und des Landesvorstands des FFK, Boris Aierstock, Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft und Soziales und Obermeister der Friseurinnung Biberach, Christine Messer-Stadlmann, Assoziiertes Mitglied des Ausschusses für     Wirtschaft und Soziales und Mitglied des Landesvorstandes des FFK.

Bitten anmelden, um ein Kommentar zu verfassen

Das könnte Sie auch interessieren

Wo stehen wir morgen?

Wo stehen wir morgen?

LIV Rheinland stellt neue Weichen
Rot bei Schwarzarbeit

Rot bei Schwarzarbeit

Friseurhandwerk besonders betroffen
Klasse statt Masse

Klasse statt Masse

Meisterqualifikation muss Standardnachweis bleiben!
Herbert Gassert

Herbert Gassert

Für weitere drei Jahre als Landesvorsitzender gewählt!
Friseur-Event NRW

Friseur-Event NRW

Zum Tag des Handwerks
Hand in Hand

Hand in Hand

NRW und Niedersachsen gehen künftig gemeinsam
Neues aus dem LV Rheinland

Neues aus dem LV Rheinland

Modeveranstaltungen  - Lohnempfehlung
Unverständnis

Unverständnis

Freibrief für die Schwarzarbeit???
business unplugged

business unplugged

Rock your Business & Rock of Hair
Hauptmenü

Mit friseur-news Account anmelden

E-Mail oder Passwort falsch.

Noch keinen Account? Jetzt Account anlegen

Mit sozialen Netzwerk anmelden

Wir posten keine Beiträge auf Ihre Pinnwand!

Registrieren Sie sich auf Friseur-News

Ihre Position

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht

Min. 6 Zeichen