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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 22.10.2017

Färbung

Oxidative Haarfarben


haben ein einfaches Erkennungsmerkmal: In der Packung befinden sich grundsätzlich mindestens zwei Komponenten, die direkt vor der Anwendung miteinander gemischt werden müssen.

Oxidationshaarfarben verändern die natürlichen Haarpigmente und geben dem Haar- je nach Rezeptur- entweder eine semipermanente (bis zu 24 Haarwäschen haltbar) oder eine permanente, dauerhaft haltbare Farbe.

 

Die Wirkung jeder Färbung basiert auf folgenden Komponenten: Ein Alkalisierungsmittel (meist Ammoniak) öffnet die äußere Schuppenschicht, so dass Farbstoffe und Oxidationsmittel leichter in das Haarinnere eindringen können. Ausgangssubstanzen für die neue Haarfarbe sind Oxidationsfarbstoffe, das sind Farbstoffvorprodukte, die als sehr kleine, noch farblose Moleküle erst im Haarinneren mit Hilfe des Oxidationsmittels ihre eigentliche Farbnuance entwickeln.

Das Oxidationsmittel- zumeist Wasserstoffperoxid - wird unmittelbar vor der Anwendung mit den Farbstoff-Molekülen gemischt. Es setzt die eigentliche farbverändernde Reaktion in Gang: Es bilden sich große, farbige Moleküle, die sich entweder gar nicht oder nur nach längerer Zeit aus den Haaren lösen. Die Farbleistung der Colorationsmischung  ist nach höchstens einer Stunde erschöpft, so dass einmal angemischte oxidative Colorationen sofort verwendet werden müssen.

 

Grundsätzlich sind die Inhaltsstoffe von oxidativen Haarfarben für die Kopfhaut gut verträglich. Nur bei ständigem Kontakt- wie z.B. an der Haut des Friseurs- können sie möglicherweise zu Irritationen der Haut an Händen oder Armen führen.

Daher sollte der Friseur beim Färben grundsätzlich Handschuhe tragen, nicht zuletzt, um die Anfärbung der Haut zu vermeiden; auch den Colorationen für zu Hause liegen  Handschuhe bei.

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