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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 11.10.2017

Fragen zum Thema Haarfarbe

Häufig gestelle Fragen & ihre Antworten.


 

1. Kann man die Chemie verringern?

Ja. Dies ist möglich durch Colorationen, welche ohne folgende Stoffe hergestellt sind:

Duftstoffe, Silikone, Paraffin- oder Mineralöle, Parabene und Formaldehyd-Derivate.

Außerdem kann man reine Pflanzenfarben benutzen.


2. Kann die Haarfarbe durch äußere Einflüsse geändert werden?

Ja. Chlorwasser beispielsweise kann blondem Haar einen Grünstich geben. Dies liegt an der Reaktion von Chlor auf die Kupfersalze in der Coloration. Selbst die Sonne kann die Haarfarbe verändern, ganz gleich ob die Farbe  natürlich oder coloriert ist. Die Sonne baut die kleineren, farblosen Fragmente ab.

Entgegenwirken kann man dem mit Pflegeprodukten (mit UV-Filter) oder einer Kopfbedeckung (z.B. Hut).


3. Neigt gefärbtes Haar eher zu Haarausfall?

Nein. Der Anlass für Haarausfall liegt in den Haarwurzeln – bis dahin reicht die Coloration nicht. Es kann dennoch dazu kommen, dass das Haar bricht, wenn die Struktur beschädigt ist.Ist dies am Haaransatz der Fall ist kann es wie Haarausfall wirken.


4. Graues Haar – welche Farbe ist die Beste?

Vorzugsweise geeignet sind Cremecolorationen. Diese wirken aber teilweise unecht. Bei der Verwendung von normalen Colorationen kann ein zu starker Kontrast entstehen. Wenn das Haar nur einen geringen Grauanteil hat eignen sich Tönungen mit einer Grauabdeckung von 50 – 70 %.


5. Ich mag mein graues Haar. Ist es möglich die dunklen, colorierten Längen anzupassen?

Durch spezielle, professionelle Strähnen- und Farbmethoden ist es möglich, das Haar sanfter wirken zu lassen. Graues Haar ist ein Gemisch aus pigmentiertem und weißem Haar. Dadurch ist es sehr schwer zu färben.


6. Ammoniak – wieso ist es in Intensivtönungen und Colorationen enthalten?

Das Haar muss aufquellen ,um die Farbstoffe hineinzulassen. Für dieses aufquellen wird  Alkali benötigt. Ammoniak eignet sich am besten dafür, denn es ist aktiv und fördert den Abbau von haareigenen Pigmenten. Zudem begünstigt Ammoniak die Aufnahme der Farbe.

Leider ist der Geruch eher unangenehm und nicht gut für die Schleimhäute – weswegen man auch andere Alkalisierungsmittel verwendet.

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