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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 17.10.2017

Animationsfilm: Lust auf die Friseurausbildung

Ein kurzer Animationsfilm mit bereits 92.000 Videoaufrufe soll qualifizierte Bewerber bringen


Die positive Kraft von Geschichten

„Maries Weg kann auch dein Weg sein!“ – Wie ein niedlicher Animationsfilm Lust auf die Friseurausbildung im Premiumsalon macht

100 qualifizierte Bewerber für einen Ausbildungsplatz im Friseurhandwerk – wo gibt's denn so was? Der Salon Steinhoff Haardesign in Reutlingen hat erkannt: Betriebe müssen sich heutzutage um potenzielle Auszubildende bewerben. Nur wenn eine Firma attraktiv ist und den jungen Leuten echten Mehrwert bietet, kommen die passenden Bewerbungen – und ein gutes Ausbildungsverhältnis kann starten. Steinhoff hat sich hierfür etwas Besonderes einfallen lassen: Per Animationsfilm werden die Vorurteile zur Friseurausbildung aufgegriffen und in gute Argumente umgewandelt. Über das moderne Medium wird – vor allem über Social Media Kanäle – die Zielgruppe passend angesprochen.

Die Zukunft der Friseurunternehmen liegt in der Ausbildung qualifizierten Nachwuchses, davon ist Geschäftsführer Ralf Steinhoff überzeugt. „Doch die Suche nach geeigneten Talenten gestaltet sich oft sehr schwer. Es gilt, gegen den Trend positive Signale zu setzen, die auch sofort auf den eigenen Betrieb zeigen.“ Seine Idee: Die Azubisuche mit einem etwas anderen Animationsfilm zu beleben. „Es sollte kein Imagefilm sein, bei dem ein Azubi wortreich erklärt, wie toll seine Ausbildung ist, sondern etwas wirklich Ansprechendes.“

Gemeinsam mit einem Designstudio gingen Astrid und Ralf Steinhoff im Sommer 2015 in ein Kreativmeeting. Wie ticken die Bewerber? Was geht in Ihrem Kopf vor? Und wie lässt sich das anhand verschiedener Charaktere sichtbar machen? Im Mittelpunkt des Films steht die Geschichte, wie Marie trotz aller Schwierigkeiten und Vorurteile ihren Weg zur Friseurausbildung findet. Erst wurde ein Drehbuch, dann ein Storyboard entwickelt. Nachdem die Figuren entworfen waren, mussten die Einzelbilder gezeichnet und in den Sequenzen positioniert werden. Handarbeit und Handwerk standen dabei im Fokus: 600 Illustration bilden die Basis für den Film, die einzelnen Bilder wurden per Software animiert und mit passender Musik unterlegt. Eine jugendlich und frech klingende Hörbuch-Sprecherin wurde gesucht, die den Text einbrachte. Das Projekt war aufwendig und zeitintensiv, nach sechs Monaten war der niedliche Animationsfilm fertig.

92.000 Videoaufrufe für „Marie“

„Der Markt für Nachwuchskräfte ist hart umkämpft. Jetzt können wir die Vorzüge unserer Premium-Friseurausbildung auf eine lockere Art vermitteln“, sagt Steinhoff. Im Internet und auf Facebook ist die Kampagne sehr erfolgreich: Inzwischen hat „Marie“ schon mehr als 92.000 Videoaufrufe, es gibt mehr als 400 Reaktionen, Kommentare und geteilte Inhalte. So bekommt der Ausbildungsbetrieb einen noch höheren Bekanntheitsgrad. „Die Animation ist eine sinnvolle Ergänzung zu der authentischen Berichterstattung auf unserer Facebookseite und den profunden Informationen auf unserer Webseite.“

Steinhoffs wissen: Die Salons müssen sich heute Mühe geben und sich mehr einfallen lassen, um potenzielle Bewerber zu erreichen. Nur wer eine Differenzierung schafft, seine Stärken herausstellt, Perspektiven nach der Lehre aufzeigt und die Erwartungen der jungen Generation trifft, hat heute eine Chance, die passenden Bewerber zu generieren. Ralf Steinhoff: „Mit Marie haben wir einen neuen Durchbruch erlebt. Viele junge Menschen identifizieren sich mit ihr. Wir bekommen jetzt keine beliebigen Bewerbungen mehr, sondern solche von ausbildungsfähigen Talenten, die explizit zu uns wollen.“

Neue Recruiting-Wege gehen

Die aktuellen Zahlen zur Ausbildungslage beweisen: Ein Umdenken in den Betrieben ist gefragt und eine bessere Darstellung des Berufsbildes. Ausbildungsstätten müssen ihr besonderes Angebot artikulieren und sich vor allem bewusst werden, dass alte Recruiting-Wege heute nicht mehr funktionieren. Die jungen Leute informieren sich über Social Media Kanäle – und hier herrscht hohe Transparenz. Eine Ausbildungs- und Karriererubrik auf der Unternehmenswebseite ist dringend erforderlich, um den potenziellen Bewerbern die Qualität der Ausbildung darzustellen und Fragen zu beantworten. Mit der direkten Ansprache der Zielgruppe, viralen Formen und interaktivem Dialog können Firmen genauso punkten wie mit einem unkomplizierten Online-Bewerbungsprozess – also niedrigen Kontaktbarrieren.

https://www.friseur-reutlingen.de/friseur-ausbildung/

 

Die Geschichte von Marie

Sie hat einen schwarzen Pferdeschwanz, hat gerade die Schule abgeschlossen, ist geschickt und empathisch. Nun macht sich Marie auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Dabei will sie das Beste und Schönste aus Menschen herausholen. Ihre Idee: der Friseurberuf! Die Eltern werden davon kaum begeistert sein. Wie kommt sie gegen die Vorurteile an, um ihr Talent auszuleben?

Im Internet recherchiert sie und wird fündig: Waschen, Föhnen und Haare fegen war gestern. Heute bietet der richtige Salon eine richtig gute Ausbildung, in drei oder fünf Jahren. Beauty Dienstleistungen plus Aufstiegschancen, Umsatzbeteiligung plus Weiterbildungen – das klingt super. Hair and Beauty Artist? Da bewirbt sich Marie doch sofort online bei Steinhoff Haardesign.

Bei einem Praktikum lernt sie bei Steinhoff Friseure das Team und die Chefs kennen. Wie wird hier gearbeitet? Wie ist die Salonphilosophie? Warum fühlen sich alle miteinander wohl? Was sind die Perspektiven und Trends? Dass es sich um einen anspruchsvollen Beruf mit Zukunftsgarantie handelt, überzeugt sogar die Eltern. Marie freut sich über den Ausbildungsplatz in einem führenden Unternehmen der Branche.

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