Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873 Letzte Aktualisierung: 28.11.2022

Schlimm !!!

Ausbildungszahlen weiter rückläufig.


 

Ausbildungszahlen weiter rückläufig.

Im personalintensiven Friseurhandwerk stellt die rückläufige Zahl von Azubi-Bewerbern auch 2018 eine erhebliche Herausforderung dar. Mit insgesamt 20.982 Auszubildenden im vergangenen Jahr verzeichnet das Friseurhandwerk insgesamt nochmals ein Minus von 4,7 Prozent gegenüber 2017.

Die Landesinnungsverbände und Innungen im Friseurhandwerk haben in ihrer großen Mehrheit dieser erschwerten Situation am Ausbildungsmarkt mit deutlich höheren Ausbildungsvergütungen bereits Rechnung gezollt und bieten zusammen mit dem Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) zahlreiche Tipps und Empfehlungen im Wettbewerb um zukünftige Mitarbeiter für die Salons. Und auch die Modernisierung der Friseurausbildung, zahlreiche Aufstiegs- und Fortbildungsmöglichkeiten, bis hin zu einem Studium, sollen die vielfältigen Karrierechancen im Friseurhandwerk unterstreichen.

Hinzu kommt die Beteiligung des Zentralverbandes an der Nachwuchskampagne des Gesamthandwerks. Diese Kampagne wird vom Zentralverband des Deutschen Handwerks mit einem Millionen-Budget seit vielen Jahren gefahren.

Verstärkung vor allem für die Klein- und Kleinstbetriebe bei der Gewinnung und Bindung von Auszubildenden kommt auch von den Handwerkskammern. So werden zum Beispiel Schulwettbewerbe in Düsseldorf, Koblenz oder in Südwestfalen veranstaltet; Speeddatings für interessierte Jugendliche und Betriebe vielerorts von Kammern und Innungen organisiert.  Jetzt sollen zur proaktiven Beratung und Betreuung von Klein- und Kleinstbetrieben regionale Qualitätsberater für die betriebliche Ausbildung bei den Handwerkskammern verstärkt hinzukommen.

„Angesichts dieser Anstrengungen erwarten wir von der Politik gezielte Förderung für Klein- und Kleinstbetriebe, um die Ausbildungsleistung weiter hoch zu halten“, fordert ZV Hauptgeschäftsführer Jörg Müller. „Staatlich verordnete Ausbildungsvergütungen hingegen sind Gift für die Ausbildungsbereitschaft unserer Betriebe.“

Quelle: Zentralverband 

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