Steigende Sozialversicherungsbeiträge gefährden unsere Betriebe und damit Beschäftigung und Ausbildung im Friseurhandwerk. Unsere personalintensiven Betriebe geraten dadurch massiv unter Druck. Es ist nicht akzeptabel, dass gesamtgesellschaftliche Aufgaben weiterhin über Beiträge von Betrieben und Beschäftigten finanziert werden.
Wir brauchen dringend eine verbindliche Sozialgarantie mit einem klaren Beitragsdeckel sowie die vollständige Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen. Nur mit gezielten Entlastungen – insbesondere für Auszubildende und niedrige Entgeltgruppen – kann das Friseurhandwerk auch künftig Arbeitsplätze sichern und ausbilden.
Statement von ZV-Präsidentin ZV-Präsidentin Manuela Härtelt-Dören zur Debatte der Lohn- und Lohnnebenkosten
| In einem Forderungspapier zur Entwicklung der Sozialversicherungsbeiträge formuliert der Zentralverband konkrete Erwartungen an die Politik. Gefordert werden ein verbindlicher Beitragssatz-Deckel sowie die vollständige Steuerfinanzierung versicherungsfremder Leistungen. |
| Anhand konkreter Berechnungen wird deutlich, welche Belastungen bereits heute entstehen und welche Konsequenzen ein weiterer Anstieg der Sozialabgaben für Betriebe, Beschäftigte und Auszubildende hätte. Ziel ist es, die wirtschaftliche Stabilität personalintensiver Handwerksbranchen nachhaltig zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Friseurhandwerks zu stärken. |