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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 16.11.2018

Kartenzahlung im Salon

Das Thema „Zahlen mit Karte“ ist unter Friseuren heißdiskutiert. Hier ein informativer Überblick


Kartenzahlung beim Friseur

Das Thema „Zahlen mit Karte“ ist unter Friseuren heißdiskutiert. Eigentlich kommt man nicht daran vorbei, dennoch gibt es Vorbehalte gegenüber der Technik und vor allem den Kosten. Wir haben einen informativen Überblick erstellt.

Die Kurzfassung vorweg: Kartenzahlung ist nicht so teuer und gar nicht kompliziert
Ein Kartenlesegerät ist ein hochkomplexes technisches Gerät, aber das Anschließen und die Inbetriebnahme sind mittlerweile so einfach – das kann jeder.

Bei den meisten Anbietern wird das Gerät mit der Post geliefert und man schließt es selber per Kabel an den Telefonanschluss bzw. DSL-Router an oder gibt kurz das WLAN-Passwort ein. „Und wenn man das Gerät doch nicht sofort ans Laufen kriegt, gibt es bei jedem seriösen Anbieter eine kostenlose Hotline, die kompetent weiterhilft. Dort sitzen Techniker, die jegliches Problem schon gelöst haben“, beruhigt Milan Klesper, Gründer der Bezahlexperten.

Die Kosten halten sich mittlerweile auch sehr stark in Grenzen, vor allem, wenn man nur EC Karten akzeptiert. Mit ca. 20 Euro Fixkosten pro Monat ist man schon dabei.

Was Friseure über Kartenzahlung wissen sollten
Folgende Dinge sollten Sie wissen bzw. sich darüber vor Abschluss eines Abwicklungsvertrags Gedanken machen:

1.) Akzeptierte Karten
Am günstigsten ist die Annahme von Kartenzahlungen, wenn Sie sich auf EC Karten beschränken. In Deutschland ist das gar kein Problem, weil eigentlich jeder Kunde, der mit Karte zahlen will, solch eine Karte hat.

Wenn man in seinem Friseursalon aber auch internationale Kundschaft bedient, sollte man auch zumindest die Kreditkarten MasterCard und Visa akzeptieren. Es entstehen dafür keine zusätzlichen Fixkosten, allerdings ist der sogenannte Disagio-Betrag, also die Prozentsumme vom Verkaufspreis, die Sie an die Kreditkartenfirma bezahlen müssen, höher.

2.) Variable und fixe Kosten
Am Beispiel des Anbieters Bezahlexperten, der auch spezielle Angebote zur Kartenzahlung für Friseure hat, listen wir die typischen Kosten auf, lassen aber zur Vereinfachung einmalige Kosten wie eine Anschlussgebühr weg.

Fixkosten
Zwei Fixkosten hat man eigentlich immer: Die Miete für das Lesegerät und die Servicepauschale. Letztere beinhaltet die gesamte Abrechnung sowie eine kostenfreie Techniker-Hotline und den kostenlosen Austausch des EC Geräts, wenn es kaputt geht. Dazu kommen evtl. noch Pakete für die Transaktionen, also Bezahlvorgänge.

Variable Kosten
Pro Zahlvorgang wird ein bestimmter Prozentsatz der Kaufsumme als Gebühr berechnet – nennen wir es mal „Zahlungsgebühr“. Bei EC Zahlungen sind dies beim o.g. Anbieter nur 0,25%. Für einen Haarschnitt zum Preis von 50 Euro werden also 12,5 Cent fällig.

Kreditkartenzahlungen schlagen dagegen mit 1,2-1,4%, also 60 bis 70 Cent, zu Buche. In manchen Friseursalons ist die Annahme von MasterCard und Visa aber trotzdem unverzichtbar.

Beispielrechnung:
Ein Friseursalon hat fünf Tage pro Woche geöffnet (= ca. 20 Tage pro Monat) und bedient pro Tag 20 Kunden. Die Kunden zahlen durchschnittlich 40 Euro für ihren Haarschnitt und erfahrungsgemäß zahlt bei solchen Beträgen mittlerweile jeder Zweite mit Karte (= 200 Bezahlvorgänge mit einer Gesamtsumme von 8.000 Euro). Der Salon nimmt nur EC-Karten an.

Das sind die Kosten pro Monat:
a) Miete für EC Lesegerät: 4,99
b) Servicepauschale: 2,99
c) Transaktionen: 19,00 Euro
d) Zahlungsgebühr: 20,00 Euro

Die Gesamtkosten liegen also bei 46,98 Euro. Dafür muss man das Bargeld nicht zählen und zur Bank bringen, es kann nicht aus der Kasse geklaut werden – und vor allem sind die Kunden zufrieden. Oft führt die Kartenzahlung beim Friseur auch dazu, dass doch nochmal schnell ein Pflegeprodukt mitgekauft wird und schon haben sich die Kosten amortisiert.

3.) Vertrag oder kein Vertrag?
Unser Beispielanbieter Bezahlexperten bietet Abwicklungsverträge mit 48 oder 60 Monaten Laufzeit an. Das ist durchaus Standard in der Branche, auch wenn es mittlerweile einige Discountanbieter mit kürzeren Vertragslaufzeiten gibt.

In den letzten Jahren sind aber auch Kartenlesegeräte ohne festen Vertrag, wie z.B. iZettle oder SumUp, auf den Markt gekommen. Sie werben damit, dass außer einer Zahlungsgebühr sonst keinerlei Kosten anfallen. Für kleine Friseursalons mit sehr wenigen Kartenzahlungen und günstigen Preisen (grob gesagt ca. 100 Transaktionen und Durchschnittssumme von 30 Euro) lohnen sich diese Geräte.

Aber schon in unserem obigen Beispiel liegen die Anbieter mit Gesamtkosten von 76 Euro (0,95% Zahlungsgebühr laut Webseite, Stand 07.02.2018) höher als die Vertragsgeräte.


4.) Welches Kartenlesegerät ist das richtige?
Es gibt stationäre und mobile Kartenlesegeräte. Da nahezu alle Salons ja einen festen Kassenplatz haben, reicht ein stationäres, also kabelgebundenes, Lesegerät vollkommen aus. Diese Geräte sind meist noch etwas robuster, schneller in der Abwicklung und vor allem günstig.

Aber aufgepasst: Der Telefonanschluss (z.B. ISDN- oder DSL-Router) sollte in Reichweite sein, damit man das Kabel nicht durch den ganzen Laden legen muss. Dann sollte man lieber 3-5 Euro pro Monat mehr investieren und ein handliches mobiles Kartenlesegerät wählen. Damit könnte man dann sogar direkt am Friseurstuhl kassieren.

5.) Checkliste
Für den sinnvollen Vergleich der Anbieter haben wir hier eine Checkliste zum Download bereitgestellt.

DOWNLOAD CHECKLISTE

 

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