Ein wesentlicher Teil eines Friseurgehalts ist Trinkgeld. Und da wir schon sehr früh lernen, über Geld nicht zu sprechen, ist der Umgang an der Kasse mit dem Thema auch nicht immer – sagen wir „flüssig“.
Es sind die unangenehmen Sekunden beim Kassiervorgang, wo man als Friseur:in den zu zahlenden Betrag über den Tresen wirft und dann mit einer Wartesekunde darauf hofft, dass die Kund:in mit einem Trinkgeldbetrag kontert. Wenn nicht, hilft oft der liebevolle Hinweis auf das „Schweinchen“ am Ende des Tresens in der Hoffnung, dass die Kund:in Bargeld dabei hat.
Doch heute sind in Deutschland mehr als 70 % der Kassiervorgänge mit Karte, Handy & Co (Quelle: studiolution.com) und die Kund:innen haben immer weniger Bargeld dabei. Das bedeutet, dass auch Trinkgelder immer mehr „per Karte“ bezahlt werden. Nach Trinkgeld zu fragen ist unangenehm – aber ohne geht es wohl auch nicht. Und wenn Kund:innen erst am Ende des Kassiervorgangs Trinkgeld per Karte bezahlen möchten, kommen oft Stornos oder Nachkassierungen oben drauf.
Wie geht man also mit dem geliebten Feind Trinkgeld – vor allem bei Kartenzahlungen – um?
Die Lösung liegt eigentlich auf der Hand. Immer mehr Kassenplätze werden mit Kartenlesegeräten ausgestattet, die automatisch nach Trinkgeld fragen. Das ist eigentlich sehr praktisch, solange man als Endkund:in vielleicht nicht an der Tankstelle oder am Getränkeautomaten damit konfrontiert wird. Bei Friseur:innen ist das anders, da es sich um eine persönliche Dienstleistung handelt und Trinkgeld etwas völlig Natürliches ist.
Die Probleme dieser Geräte sind allerdings die lieblosen, hingeklatschten und unflexiblen Trinkgeldanzeigen.
studiolution geht hier einen innovativeren Weg und integriert die Trinkgeldfunktion nicht einfach in das EC-Kartengerät, sondern nutzt dafür ein externes Gerät wie z. B. ein Tablet. Damit ist studiolution nicht auf die Vorgaben der EC-Geräte-Hersteller angewiesen, ist in der Gestaltung freier und kann emotionaler auf die Trinkgeldvergabe eingehen. Die Trinkgeldvergabe wird damit zum integrativen Bestandteil des Kassiervorgangs, bei dem die Kund:in selbst den Trinkgeldbetrag eingeben kann – ohne nachfragen zu müssen und ganz natürlich. Ein „Herzchen“ quittiert das Trinkgeld und die Kund:innen fühlen sich wohl.
Nach Aussagen des Unternehmens werden weitere Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten folgen, um den Friseur:innen noch mehr Kontrolle über die Vergabe des Trinkgelds zu geben. Das ist in diesem Fall auch möglich, da man nicht auf Kartenlesegeräte-Hersteller angewiesen ist.
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Neues Kundendisplay: Mehr Trinkgeld und weniger Aufwand an der Kasse - studiolution