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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 15.12.2017

Inhaltsstoffe und Anforderungen

Es ist vom Preis abhängig ob in einem Produkt höherwertige Rohstoffe


oder günstige Inhaltsstoffe enthalten sind. Das Produkt soll folgenden Anforderungen entsprechen: 

Das Haar wird gut gereinigt. 
 Gibt dem Haar Pflege, Glanz oder Glätte
 Es sollte biologisch abbaubar sein.
 Hautverträglichkeit.
 Schaumvermögen.


Zusammensetzung des Produktes:
Obgleich das Shampoo nur Reinigen soll, ist es ein  vielschichtig ausgebautes Produkt, welches für eine spezielle Fraktion von Menschen entwickelt ist: Durchschnittlich sind in ihm circa 10 bis 20 (teilweise auch bis zu 30) Rezepturbestandteile enthalten. Jeder Bestandteil sorgt für eine gewünschte Aufgabe. Abhängig ist dies von ihrer Konzentration. Die Waschrohstoffe sind, neben dem Wasser ,der Hauptbestandteil – sie sorgen für die Reinigung und die essentielle Produktleistung. Eine zweite und dritte Gruppe wird aus den Hilfs- und Wirkstoffen erzeugt.

Normalerweise besteht ein Shampoo aus diesen Bestandteilen:
Tenside: Sie sind – neben Wasser – der Hauptbestandteil von Shampoo. Verwendet werden nur anionische (z.B. Alkylsulfate, Alkylethersulfate) und amphotere Tenside. Sie sind waschaktive Substanzen (WAS). Sie sorgen im Wasser für eine Lösung von Schmutz- und Fettablagerungen im Haar und machen somit die reinigende Wirkung des Shampoos erst möglich. 

Alkylsulfate: Sie dienten als erste synthetische Shampoo-Tenside und werden bis heute benutzt. Ihre Funktion zur Reinigung und Schaumbildung ist hoch, jedoch haben sie auch negative Stellungen: Eine Sensibilität gegen Wasserhärte, minderwertige Kältelöslichkeit und keine gute Hautverträglichkeit. Dieses kann durch das Beifügen von anderen Tensiden behoben werden.

Alkylethersulfate: Von Vorteil ist, dass sie unsensibel gegenüber Wasserhärte sind. Ihre Hautverträglichkeit ist besser ,als die von Alkylsulfaten. Oft benutzt werden sie in der Mischung mit Alkylethersulfaten, welche aus zwei- sowie dreifach ethoxyliertem Lauryl- und Myristtylalkohol bestehen.

Alkylethercarboxylate: Mit eines der sanftesten Tenside, aber mit einem schlechtes Schaumvermögen – deswegen werden sie in Mischung mit Alkylethersulfaten benutzt.

Eiweiß-Fettkondensate: Positiv sind hier die gute Hautverträglichkeit und die haarpflegende Wirkung. Nachteilig ist aber, dass hier mehr Konservierungsmittel gebraucht wird.

Sulfobernsteinsäureester: Die Schaumwirkung ist gut und es ist sanft zur Haut.

Alkylpolyglykoside: Die einzigen, nichtionischen Waschrohstoffe: Ihre Tensideeigenschaften sind günstiger und die Hautverträglichkeit ist besser.

Farbstoffe & Parfümöle
Sie werten das Produkt sensorisch auf – so sollen Farb- oder Duftstoffe beispielsweise das Shampoo interessanter für den Käufer machen. Es sollen natürliche, sowie auch neue Dufteffekte (Phantasienoten) erzeugt werden. Zudem werden kleine Kristallplättchen (aus Fettsäureestern und Fettsäurealkanolamiden) zugeführt.Sie sorgen für den matten „Perlglanz“ des Shampoos.

Konservierungsmittel: Shampoos müssen, auf Grund des hohen Wassergehalts, vor Keimen geschützt werden – dafür sorgen die Konservierungsmittel/Biozide. Falls das Produkt einen hohen Tensidgehalt hat, sind Konservierungsmittel teilweise nicht nötig. Die Hersteller bevorzugen antimikrobiell wirksame Stoffe (auch wenn mikrobiologische Roh-, Hilfs- und Wirkstoffe vorgeprüft und benutzt werden), da sich so das Produkt nicht verändert und die Mindesthaltbarkeitszeit stimmt. Zum Konservieren werden Harnstoff-Kondensatze, , p-Hydroxybenzoesäureester, Phenoxyethanol, Methyldibromoglutaronitril, Benzoesäure, Salicylsäure verwendet. In vergangenen Zeiten wurden Formaldehyd zur Konservierung benutzt – aber es ist hautreizend, was beim Käufer für einen schlechten Ruf gesorgt hat. Ab einer Konzentration von 0,05% muss es deklariert werden.

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UV Absorber: Sie sorgen dafür, dass die, im Produkt vorkommenden Farbstoffe, nicht vom Licht zerstört werden. Verwendet werden sogenannte Lichtschutzfiltersubstanzen, wie beispielsweise Benzophenon- oder Campher-Derivate.

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