Seien Sie clever@work!

THEMENWELT · CHEF & UNTERNEHMEN

Entwickeln Sie Ihre Mitarbeiter vom MIT-Arbeiter zum MIT-Unternehmer.

Auch in der Friseurbranche kann man attraktives Geld verdienen, wenn man seine Chancen erkennt und nutzt. 2.000 EUR bis 3.000 EUR Bruttolohn plus Trinkgeld sind auch im Friseurberuf durchaus möglich. Ein Appell an Ihr Team: „Seien Sie clever(at)work!“ Entwickeln Sie Ihre Mitarbeiter vom MIT-Arbeiter zum MIT-Unternehmer. Generell geht es dabei um drei Fragen, die sich dem Mitarbeiter stellen:

·         Wille: Will ich?

·         Fähigkeiten: Kann ich?

·         Möglichkeiten: Darf ich?

 

Sprich, sind Wille und Fähigkeiten von Seiten des Mitarbeiters vorhanden? Bieten Sie dem Mitarbeiter Möglichkeiten zur Entfaltung?

·         Ich bin, was ich denke.

·         Was ich denke, strahle ich aus.

·         Was ich ausstrahle, ziehe ich an.

·         Jeder hat die Kunden, den Erfolg und das Leben … das er verdient – auch wenn es hart klingt.

·         Erfolg = Engagement mal Konsequenz

Hier ein paar Beispiele zur sofortigen Umsetzung:

·         Nutzen Sie Ihre Anwesenheitszeit.

·         Beratung: Machen Sie mehr aus Ihren Kunden!

= höherer Dienstleistungsfaktor = höherer Umsatz pro Kunde

= höhere Kundenbegeisterung

= höhere Kundenbindung

= höhere Weiterempfehlungsquote

 

·         Streichen Sie die Floskel „Wie immer?“

·         Zusatzdienstleistungen: Übrigens, wenn jeder Mitarbeiter einmal pro Tag Augenbrauen (10 EUR) und Wimpern (10 EUR) färben durchführt, errechnet sich bei drei Stylisten á 210 Arbeitstagen jährlich ein Umsatzpotential von 12.600 EUR.

·         Preistreue: Verrechnen Sie die richtigen Preise. Sie sind es wert!

·         Heimpflege: An ca. 360 Tagen jährlich, muss Ihre Kundin alleine mit Ihren Haaren zurechtkommen. Beraten Sie Ihre Kundin für zu Hause! Alles andere wäre unterlassene Hilfeleistung!

·         Terminierung / Anschlusstermine / Einhaltung Richtzeiten: Ein weggeschickter Laufkunde pro Tag entspricht 13.200 EUR entgangener Umsatz jährlich! 

·         Übrigens, auch ein Herrenkunde darf mehr als ein Produkt zu Hause haben.

·         Denken Sie nicht für den Geldbeutel der Kunden!

·         Materialverschwendung: 1.000 EUR Farbe und 500 EUR Shampoo pro Mitarbeiter jährlich!

·         Umsatz = Gewinn des Chefs – nein.  

 

Schärfen Sie das Bewusstsein Ihrer MIT-Arbeiter!

Egal, ob auf der Umsatz- oder der Kostenseite: Auch Kleinvieh macht Mist. Schärfen Sie Ihr Bewusstsein und das Ihrer MIT-Arbeiter. Im 2-Tages-Seminar „clever@work“ zeigt Ihnen Unternehmensberater und Trainer Frank Greiner-Schwed Ihr tägliches Chancenpotential  in der Friseurbranche auf.
Der nächste Termin: am 06./07.03.2017.
Oberdachstetten Nähe Würzburg. Anmeldungen unter 09845 989 100 oder schneider.katharina@cct-seminare.com.

Bei Fragen können Sie sich gerne an die Autorin des Artikels per E-Mail wenden: ensser.simone@schaefer-consulting.com.

 

Herzlichst

Ihre Simone Enßer

 

Anzeige

Ähnliche Beiträge

  • Wertewandel

    THEMENWELT · CHEF & UNTERNEHMEN Die Marke als Unternehmensaufgabe Die Werteakzentuierung verschiebt sich gemäß GfK. Demnach wird Sicherheit für 68 % der befragten Konsumenten immer wichtiger. Die Leistung hat einen Bedeutungszuwachs bei immerhin 63 % der Befragten. Die Themen Verantwortung und Vertrauen werden für 50 % der Bevölkerung wichtiger. Im Gegensatz dazu werden die Themen Abenteuer, Luxus und…

  • Der richtige Lohnfaktor?

    THEMENWELT · CHEF & UNTERNEHMEN Eine Frage, die immer wieder auftaucht….. Welches ist der richtige Lohnfaktor? Aktuell stellte sich bei einem Leser der Friseur-News die Frage: „Kann mir jemand sagen, wie hoch der Umsatzfaktor bei einer Friseurin ist? Liegt dieser beim 2,5-fachen oder 3,5-fachen des Bruttolohnes?“ Der Lohnfaktor dient in allererster Linie als Anhaltspunkt für…

  • Preisangst?

    THEMENWELT · CHEF & UNTERNEHMEN Wann haben Sie das letzte Mal über Ihre Preise nachgedacht? Sie kennen das! Das ewige Stöhnen über Friseurpreise. Wie oft müssen Sie für 50 Cent Preisangleichung langwierige Erklärungen abgeben. Schließlich ist der Mitbewerber ohnehin preiswerter, ja und die 10,- €uro Salons! Die können ja auch preiswert sein! Geiz ist geil…

  • Friseur-Muffel

    THEMENWELT · CHEF & UNTERNEHMEN L’Oréal: Deutsche Frauen sind Friseur-Muffel Paris (DPA) Die deutschen Frauen sind nach Zahlen des weltgrößten Kosmetikherstellers L’Oréal Friseur-Muffel. ‘In der Bundesrepublik gibt es weniger Frauen, die regelmäßig zum Friseur gehen, als in allen anderen europäischen Länder’, sagte L’Oréal-Manager Nicolas Hieronimus am Montag am Rande der Pariser Fachmesse ‘Le Mondial Coiffure…