Medikamente bei Haarverlust

Bei Haarausfall können Medikamente helfen.

Zum einen gibt es Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Finasterid sowie Mittel für eine Kombinationsbehandlung.

Mittel gegen den erblich bedingten Haarausfall (zugelassen seit September 2000 für Männer, die Zulassung für Frauen wird demnächst erwartet, ist in USA schon Alltag).

Regaine

Regaine wird äusserlich angewendet, in die Kopfhaut einmassiert.

Es wirkt insbesondere auf die Blutgefässe und regt die Stoffwechselvorgänge an. Nach 6-8 Wochen der Anwendung ist der Haarausfall deutlich reduziert. Nach 8-10 Wochen kommt es zu einem sichtbaren (in ca.50% der Fälle) Nachwachsen von Kopfhaaren.

Nebenwirkungen: gelegentlich Kopfhautreizungen.
Kosten: ca. 42,00 € pro Flasche

Haarwuchsmittel mit Wirkstoff Finasterid

Wirkt gegen erblich bedingten Haarausfall (zugelassen seit 1999 für Männer)

Propecia ist ein Medikament, eine Tablette, die einmal täglich eingenommen werden muß. Bei 83% der Patienten stoppt der Haarausfall nach etwa drei bis sechs Monaten, bei 66% wächst neues Kopfhaar nach.

Nebenwirkungen: 1 bis 2% glauben zu Beginn der Behandlung Potenzstörungen zu haben.
Kosten: ca. 2,00 Euro pro Tag

Kombinationsbehandlung

Auch eine Kombinationsbehandlung mit Propecia und Regaine ist möglich, um die additive Wirkung beider Wirkstoffe zu erreichen. Das bedeutet: der Patient schluckt einmal am Tag das Medikament Propecia und behandelt sich zusätzlich zweimal täglich mit dem äusserlich anzuwendenden Haarwuchsmittel Regaine. Diese Kombination ist allerdings nur bei Männern möglich, weil Finasterid für Frauen ungeeignet ist.

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