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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 19.07.2018

Der Klassiker neu interpretiert: French Kiss

Der Klassiker neu interpretiert à la francaise


Es gibt Frisuren, die kommen einfach nicht aus der Mode. Der Bob ist genauso ein Klassiker. Immer wieder neu interpretiert und anders gestylt, gehört er auch heute noch zu den Lieblingsfrisuren vieler Frauen. Und auch die Stars und Sternchen aus dem Showgeschäft trauen sich, lassen sich die langen Haare schneiden und setzen damit Trends. Ute Hützen weiß warum:

Der Bob ist wie kaum ein anderer Haarschnitt einfach wahnsinnig facettenreich. Er schmeichelt fast jedem Gesicht und es gibt ihn in unzähligen Varianten von grafisch-kurz bis sanft graduiert

. Ein weiteres unschlagbares Argument für den Bob: er ist zwar kurz genug für ein echtes Fashion-Statement, aber eben doch auch noch lang genug, um seine weibliche Seite zu betonen. Facettenreich frisiert, bleiben so keine Stylingwünsche offen.

 

The French Bob

Der kinnlange Bob wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts zur Trendfrisur: Coco Chanel, Louise Brooks oder Elizabeth Taylor setzten damit ein Zeichen gegen das vorherrschende Schönheitsideal der aufwändig ondulierten Frisuren. Der Bob, oder auch Garçon-Schnitt (abgeleitet von „garçon“= „Junge“) galt als Ausdruck eines neuen, emanzipierten Frauenbilds und war zu der Zeit eine kleine Revolution auf den Köpfen. Anfang der 60er Jahre kreierte der legendäre Haarkünstler Vidal Sassoon eine neue Variante des Schnitts, die heute als „klassischer Bob“ bezeichnet wird. Seine Version erreichte weltweite Popularität dank der starken Betonung auf klare, geometrische Linien. Bei „The French Kiss“ ließ sich das Team von den Looks der eleganten Pariser Damenwelt der 50er bis 60er Jahre inspirieren. Im Fokus steht die Weiblichkeit, der feminine, tragbare und dabei stets elegante Ausdruck der Frisuren. Modern wird es durch die bewegten, nicht zu frisiert aussehenden Strukturen. Verschiedene Trends laufen hier zusammen: die Rückbesinnung zum Handwerk und der Fokus auf die Individualität. Sie Schnitte mit klassischer Kontur werden weicher und bewegter getragen und bekommen durch das Spiel von ausgearbeiteter Struktur und aufgerissener Oberfläche ein aktuelles Erscheinungsbild.

Beim MakeUp ist es eine Mischung aus Pure und Nude Look: Gepflegte prall aussehende, teilweise glänzende Haut, rote, weiche Lippen ohne harte Konturen, betonte Augen mit Matttönen in verwischter, wie zufällig wirkender Smokeyeyes-Technik. Die Perfektion wirkt durch das Unperfekte und die Modernität lebt von der bewussten Leichtigkeit und dem Zusammenspiel von Matt und Glanz.

Die Fotocredits:

Haare: Ute Hützen, Florian Fuchs

Make-Up: Ute Hützen

Styling: Florian Fuchs

Fotos: Petra Hützen

Retouch: Theresa Paul, moodcreativestudio

Models: PM Agency GbR

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