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Als digitale Zeitschrift anerkannt: Deutsche Bibliothek Berlin - Frankfurt - München - ISSN: 2190-9873
Letzte Aktualisierung: 17.10.2017

Kritisch betrachtet

Die 13. TOP HAIR Trend und Fashion Days sind vorbei. Schon im Vorfeld gab es in den Netzen heiße Diskussionen über Eintrittspreise und deren Zumutbarkeit


Die 13. TOP HAIR Trend und Fashion Days sind vorbei. Schon im Vorfeld gab es in den Netzen heiße Diskussionen über Eintrittspreise und deren Zumutbarkeit. Aber auch jetzt, nach der Messe, gibt es hierzu verschiedene Meinungen. Wer diese Branche kennt, der weiß auch um die Unterschiedlichkeiten in Hinblick auf Konzept, Qualität, Art und Größe der bundesdeutschen Salons. Die Vielfältigkeit ist immens.

Wirklich hochwertige Top Salons, natürlich gibt es die! Von deren Eintrittsgeldern alleine dürfte sich aber keine Messehalle finanzieren lassen. Nicht nur aus Gründen der Wirtschaftlichkeit muss man die Gesamtheit des Friseurhandwerks mitnehmen, wohl auch weil eigentlich jedes Salonkonzept Berechtigung und Anspruch auf Weiterbildung und Entwicklung haben sollte.

Zu wenig Innovationen?  Keine großen Namen?  
Kritikpunkte während und nach der Messe, dieses vermag ich nicht ganz so nachvollziehen. Mit Guy Tang, Mario Krankl, Patrik Camerón und Daniel Golz (und weitere) gab es sehr wohl weltweit bekannte großartige Akteure auf den Bühnen. Wer sich allerdings 20 Jahre auf Alexandre fixiert hatte, ging dieses Jahr einmal leer aus. Zudem scheint die jüngere Weltelite eher mit Facebook und sozial Media groß zu werden und an älteren Generationen die nicht internet-affin sind, unerkannt vorbei zu rauschen. Auch so manche Anbieter schauen staunend wenn Blogger plötzlich um ein Interview bitten und manch Einer verkennt die Chance die sich hier bietet. 

Multi Media, Internet, soziale Netzwerke, sehr wohl ein Thema dieser Fachmesse, die technischen Möglichkeiten in den Messehallen konnten indes längst nicht mithalten. Immer wieder brach das Netz zusammen, die Verbindung war katastrophal.  Auch wenn die Messe Jahr für Jahr erweitert, ausbaut, investiert, die Entwicklung der Besucherzahl und deren Smartphones scheint dennoch schneller zu sein.

Richtig: in Hinblick auf Produkte gab es nicht die Sensation, aber dafür genügend Friseure die staunend vor Produkten aus dem Vorjahr standen.
Die Veränderungen besonders im Produktmarkt, auch die Zahl der Anbieter und deren Serien, waren in den letzten Jahren umfangreicher und schneller als viele Friseure dieses realisieren konnten. 

Für die Mehrheit der Friseure, vor allem für die Mitarbeiter gab es einiges Neues.  Nicht immer das Angenehmste, auch nicht aus dem Bereich Haare und Frisur.
In vielen Vorträgen und Reden kam immer wieder das Thema der „Produktivität der Mitarbeiter“ und die Notwendigkeit der Soll-Erfüllung zur Sprache. In keiner der früheren Fachveranstaltungen wurde Dieses in dieser Art und Deutlichkeit angesprochen.

Durch Mindestlohn und Marktübersättigung sind viele Betriebe in wirtschaftlich schwieriges Fahrwasser geraten. Hier besteht Handlungsbedarf, Zahlen und Controlling werden überlebenswichtig.  Diese zeigte sich auch am gestiegenen Angebot in Sachen EDV und der Nachfrage an Beratungskonzepten.

Der angegliederte und schon erweiterte TOP HAIR Kongress erlebte bei den Vorträgen eine derartige Nachfrage wie nie zuvor. Zum Teil musste die Feuerwehr auch Sicherheitsgründen den Zugang beschränken. Persönlich habe ich mich mit vielen Unternehmern unterhalten können, die vom Angebot der Trend & Fashion Days 2017 sehr wohl begeistert waren. Es geht ja auch darum Gespräche mit Kollegen und Firmen zu führen, neue Trends zu erspüren und sich auszutauschen.

Umgekehrt erlebte ich auch Unternehmer/innen die mit ihrem Koffern unterwegs waren und sogar nicht recht verstehen wollten was hier passiert. Hier war Shopping angesagt….
In dem Willen zur Veränderung liegt meiner Meinung nach eine der größten Erfolgsgaranten für das Friseurhandwerk, auch dazu trägt eine solche Veranstaltung bei.

Noch vor Jahren wurde behauptet, mit Männern ließe sich im Salon kaum Geld verdienen, oder: eine Fachmesse am Samstag? Undenkbar für diese Branche!

Düsseldorf 2017 hat auch hier das Gegenteil bewiesen.
Das zu erleben und zu erfahren ist allein schon den Eintrittspreis wert.

Rene Krombholz

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